Die beliebte Kompaktkamera FUJIFILM X100 gibt es nun als streng limitierte „Black Premium Edition“, die auf 10.000 Exemplare limitiert ist. An den technischen Daten der Kamera hat sich sonst nichts geändert. Die Kamera ist nun komplett in schwarz gehalten und wird mit einer schwarzen Ledertasche und einer schwarzen Gegenlichtblende geliefert.

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Panasonic präsentiert erstmals vier Vorsatz-Konverter, die die kreativen Möglichkeiten der Lumix G Micro System-Objektive auf komfortable und preisgünstige Weise erweitern.

Die kompakten, leichten Vorsatzlinsen werden einfach vor das Objektiv geschraubt. Es gibt einen Weitwinkel-Konverter, einen Tele-Konverter, einen Makro-Konverter und einen Fisheye-Konverter.

Wer das aktuelle Lumix G X Vario PZ 14-42mm Objektiv hat, darf sich jetzt über 4 neue Vorsatz-Konverter für sein Objektiv freuen.

Auch Besitzer des Lumix G 14mm-Objektivs kommen in den Genuss der neuen Konverter, mit Ausnahme des Telekonverters, der nur zusammen mit der Zoom-Optik funktioniert.

Hier ein Überblick über die 4 neuen Konverter:

Weitwinkel-Konverter DMW-GWC1
für Lumix G X Vario PZ 14-42 mm/F3,5-5,6 Asph. Power OIS und Lumix G 14mm/F2,5 Asph.

• für Landschafts- und Innenaufnahmen
• vergrößert den Bildwinkel
• verringert die kürzeste Brennweite des Objektivs von 28 mm auf 22 mm (KB,Vergrößerung: 0,79x)
• kompakt, leicht, überall mitzunehmen
• inklusive Adapter bei beiden Objektiven

Makro-Konverter DMW-GMC1
für Lumix G X Vario PZ 14-42mm/F3,5-5,6 Asph. Power OIS und Lumix G 14mm/F2,5 Asph.

• für kleine Motive wie Insekten, Blumen, Details
• vergrößert die Abbildung
• verkürzt die Aufnahmeentfernung auf minimal 14 cm
• kompakt, leicht, überall mitzunehmen
• inklusive Adapter für beide Objektive

Tele-Konverter DMW-GTC1
für Lumix G X Vario PZ 14-42mm/F3,5-5,6 Asph. Power OIS

• für Reise- und Schnappschuss-Fotografie
• verkürzt optisch die Entfernung zum Motiv
• verdoppelt die längste Brennweite des Objektivs von 84 mm auf 168 mm (KB, Vergrößerung: 2,0x)
• kompakt, leicht, überall mitzunehmen
• inklusive Adapter

Fisheye-Konverter DMW-GFC1
für Lumix G X Vario PZ 14-42mm/F3,5-5,6 Asph. Power OIS und Lumix G 14mm/F2,5 Asph.

• vergrößert den Bildwinkel für Landschafts- und Innenaufnahmen
• verringert die kürzeste Brennweite des Objektivs von 14 mm auf 11 mm
• kompakt, leicht, überall mitzunehmen
• inklusive Adapter für beide Objektive

Laut Panasonic werden die Konverter ab April 2012 im Handel erhältlich sein. Ein Preis steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Euer Systemkamera-Forum-Team

Die Spatzen pfiffen es ja mittlerweile von den Dächern und Fujifilm hatte auch schon im letzten Jahr mehr als nur eine Andeutung gemacht, und nun ist es soweit: Mit der Fuji X-Pro1 steigt Fujifilm in den heiß umkämpften Markt der spiegellosen Systemkameras ein.

Die Fuji X100 ließ schon erahnen, welchen Weg Fujifilm mit der neuen Systemkamera gehen wird. Der typische und offensichtlich beliebte “Rangefinder-Style” stand Pate bei der Entwicklung der neuen Fuji X-Pro1. Neben einem Hybridsucher und klassischen Bedienelementen wie einem Zeitenrad oder der Belichtungskorrektur auf der Oberseite der Kamera kann die Blende – wie zu alten Zeiten – an der Optik vorgewählt werden. So ist es möglich, zwischen verschiedenen Modi wie A,S,P und M zu wählen, ohne ein Menü der Kamera aufrufen zu müssen.

Im Inneren der Kamera werkelt ein ganz neuer Prozessor; Fujifilm verbaut zum ersten Mal einen APS-C großen Sensor mit 16 Megapixel Auflösung, der komplett auf den Anti-Alaising-Filter (Tiefpassfilter) verzichtet. Durch eine besondere (zufällige) Anordnung der Farbfilter vor dem Sensor soll das typische Moiré-Problem umgangen werden, welches bei Kameras ohne Tiefpassfilter oder mit sehr schwachem Tiefpassfilter an der Tagesordnung ist, sobald Strukturen fotografiert werden, die parallel zum Pixelmuster des Sensors verlaufen. In der Pressemitteilung, die Ihr weiter unten findet, wird noch mal genau auf die Eigenschaften dieser neuen Sensor-Generation eingegangen. Wir erhoffen uns einiges davon, zumal Fujifilm schon letztes Jahr darüber sprach, dass sie mit der neuen Sensor-Generation in ihrer Systemkamera selbst aktuelle Kleinbildsensoren (“Vollformat”) übertreffen wollen. Wir freuen uns jetzt schon auf die ersten Vergleiche.

Auch der Hybrid-Sucher hat offensichtlich einiges zu bieten: Je nach adaptierter Optik arbeitet der optische Teil des Suchers mit einer unterschiedlichen Vergrößerung, um dem Bildwinkel der Optik gerecht zu werden, und blendet dazu den richtigen Rahmen passend ein.

Gleich drei Festbrennweiten werden zur neuen Fuji X-Pro1 geliefert: Die neue XF Serie mit Fujinon-Objektiven beinhaltet ein XF 18mm f2.0,  ein XF 35mm f1,4 und  ein XF 60mm f2,4 Macro. Damit werden die klassischen Kleinbildbrennweiten von 28mm, 50mm und 90mm abgedeckt – und das sogar erfreulich lichtstark. Zu der grundsätzlichen Qualität von Fujinon-Optiken brauchen wir wohl nicht viel zu sagen, denn bisher hat Fujifilm bei der Konstruktion und Rechnung von Objektiven immer erstklassige Arbeit geliefert. Gerade bei Festbrennweiten kann man wohl davon ausgehen, dass es hier mit den Objektiven zur Fufi X-Pro1 nicht anders sein wird.

Wir finden, daß Fujifilm mit dem neuen X-Pro-System eine interessante Ergänzung und Bereicherung des spiegelloses Systemkamera-Markts darstellt. Gerade für all diejenigen, die gerne eine Leica M kaufen würden, aber nicht bereit sind, für eine Kamera mit einer lichtstarken Optik gleich fast 10.000 Euro auf den Tisch zu legen. Gerade in Solms (Leica) wird man wohl nach der Ankündigung des neuen Fuji-Systems ein wenig schlechter schlafen können, wollten doch die Solmser genau in dieser Klasse, die die neue Fuji X-Pro1 jetzt einnimmt, auch eine Systemkamera präsentieren.

Im Systemkamera-Forum haben wir hier die Rubriken für das Fuji X-Pro-System erweitert. Bei DPReview gibt es einen erstes Hands-On-Preview.

Euer Systemkamera-Forum-Team

Hier die offizielle Pressemitteilung von Fujifilm zur neuen X-Pro1:

Die neue Systemkamera FUJIFILM X-Pro1 bietet Fototechnologie in Perfektion und eine Bildqualität der Spitzenklasse: 16,3 Megapixel APS-C X-Trans CMOS-SensorTM, X-Bajonett, Multi-Hybrid-Optischer-Sucher sowie drei lichtstarke Wechselobjektive mit Festbrennweiten.

Kleve, 09. Januar 2012 – Die neue Systemkamera FUJIFILM X-Pro1 bietet Profi- und ambitionierten Amateur-Fotografen exquisite Fototechnologie in Perfektion. Bereits seit der Vorankündigung im vergangenen Herbst, als FUJIFILM den Einstieg in den Markt für Kamerasysteme mit Wechselobjektiven bekannt gab, haben  Fotoenthusiasten mit wachsender Spannung auf die genauen Details der neuen Systemkamera gewartet. Das Warten hat sich gelohnt!

Die FUJIFILM X-Pro1 ist gespickt mit technologischen Innovationen und bietet eine Ausstattung, die ihres gleichen sucht: 16,3 Megapixel APS-C X-Trans CMOS SensorTM, EXR Prozessor Pro, X-Bajonett, Multi-Hybrid-Optischer-Sucher, Full HD-Video (1080p), Filmsimulationsmodi sowie drei lichtstarke Wechselobjektive mit Festbrennweiten. Das ist Kameratechnik auf Top-Niveau und für höchste Ansprüche.

Bildqualität der Spitzenklasse – APS-C X-Trans CMOSSensorTM

In der FUJIFILM X-Pro1 kommt zum ersten Mal der neu entwickelte APS-C X-Trans CMOS SensorTM mit einerAuflösung von 16,3 Megapixeln zum Einsatz. Dank seiner speziellen Struktur verspricht der neue Sensor eine Auflösung, die sich auf dem Niveau eines Vollformatsensors bewegt.

Die neue Farbfilter-Anordnung des APS-C X-Trans CMOSSensorsTM sorgt dafür, dass die Verwendung eines Tiefpassfilters nicht notwendig ist. Ein Tiefpassfilter würde zwar unangenehme Moirés an feinen Strukturen oder die Darstellung von falschen Farben reduzieren, aber zugleich auch die Auflösung verringern. FUJIFILM hat eine neue Farbfilter-Anordnung entwickelt, die sich an der zufälligen Anordnung der Körnigkeit bei analogen Filmen orientiert. Durch diese unregelmäßige Anordnung ist kein Tiefpassfilter mehr nötig, um Moirés oder falsche Farben zu verhindern. Die Auflösung bleibt zudem stetig auf sehr hohem Niveau.

Der Farbfilter des neuen APS-C X-Trans CMOS SensorTMbesteht aus 6×6 RGB Pixel-Einheiten, um ein unregelmäßiges Muster zu erhalten. Durch diese Anordnung sind in jeder Reihe des Sensors alle Farbinformationen (RGB) enthalten, wodurch eine deutlich verbesserte Farbwiedergabe erzielt wird.

Um die Bilddaten des APS-C X-Trans CMOS SensorTMoptimal verarbeiten zu können, hat FUJIFILM einen neuen Bildprozessor entwickelt. Der EXR Prozessor Pro nutzt die Leistungsfähigkeit des Sensors der X-Pro1 voll aus und erzielt eine extrem schnelle und präzise Bildverarbeitung.

Erstklassige FUJINON XF Objektive

FUJINON Objektive werden nicht nur in digitalen Kompaktkameras von FUJIFILM geschätzt, sondern erfreuen sich auch in professionellen TV-Kameras einer großen Beliebtheit. Zur Einführung der FUJIFILM X-Pro1 werden drei lichtstarke und hoch auflösende FUJINON XF Wechselobjektive mit Festbrennweiten verfügbar sein: DasWeitwinkel-Objektiv „XF18mm F2.0 R“ (27 mm, äquivalent zu KB), das Standard-Objektiv „XF35mm F1.4 R“ (53 mm, äquivalent zu KB) und das Tele-Makro-Objektiv „XF60mm F2.4 R Macro“ (91 mm, äquivalent zu KB).

Die Blendenlamellen aller drei FUJINON XF-Objektive sind so geformt, dass sich eine nahezu kreisrunde Blendenöffnung ergibt. Dadurch ist ein sehr harmonisches „Bokeh“ über den gesamten Blendenbereich bei allen Objektiven möglich.

FUJIFILM X-Bajonett

Das neue FUJIFILM X-Bajonett der X-Pro1 ist speziell konzipiert worden, um die Vorteile einer Systemkamera optimal zu nutzen und die höchste Bildqualität zu erzielen. Durch das X-Bajonett beträgt das Auflagemaß lediglich 17,7 mm. Das bedeutet, dass sich das Gehäuse-Bajonett so nah wie möglich am Sensor befindet. Dies maximiert die Effizienz des Lichtes, das durch das Objektiv einfällt. Zudem wird durch einen kurzen „Back Focus“ das Licht geradlinig gesammelt und das Auflösungsvermögen erhöht. Über die neu entwickelte Schnittstelle werden bestimmte Daten wie z.B. Brennweite und Suchereinstellung extrem schnell transferiert.

Multi-Hybrid-Optischer-Sucher – Meisterhafte Symbiose aus optischem und elektronischem Sucher

Mit dem revolutionären Hybrid-Optischen-Sucher, einer Kombination aus optischem und elektronischem Sucher, in der Premium-Kompaktkamera X100 hat FUJIFILM die Fotowelt begeistert. Beim Hybrid-Optischen-Sucher ist es möglich, die Informationen des elektronischen Suchers in das optische Sucherbild einzublenden. Der Fotograf kann also gleichzeitig ein optisches Sucherbild betrachten und elektronische Informationen zur Aufnahme ablesen. Das Suchersystem kann zudem als hochwertiger elektronischer Sucher mit 1,44 Millionen Bildpunkten und 100% Abdeckung verwendet werden. Das Umschalten zwischen dem optischen und dem elektronischen Sucherbild geschieht mittels eines Hebels an der Frontseite.

Für die FUJIFILM X-Pro1 wurde das Konzept adaptiert und der Multi-Hybrid-Optische-Sucher entwickelt. Dieser funktioniert grundsätzlich wie der Hybrid-Optische-Sucher der X100, ist aber zusätzlich auf die Wechselobjektive der X-Pro1 hin optimiert worden. Ein bewegliches Linsenelement im Sucher sorgt dafür, dass bei Verwendung bestimmter Objektive der FUJINON XF-Serie das Sucherbild automatisch vergrößert wird. Beim „XF18mm F2.0 R“ ist die Standard-Vergrößerung des Suchers 0,37-fach. Bei den Objektiven „XF35mm 1.4 R“ und „XF60mm F2.4 R Macro“ wird das Sucherbild 0,60-fach vergrößert. Der Fotograf hat auch die Möglichkeit, die 0,6-fache Vergrößerung manuell umzuschalten.

Zeitlos schön

Die FUJIFILM X-Pro1 ist auch für Ästheten ein Erlebnis. Das Design der Kamera ist klassisch und zeitlos schön. Die Verarbeitung und Materialanmutung ist extrem hochwertig. Die obere und die untere Abdeckung wurden aus einer Magnesiumlegierung gegossen, um ein Gehäuse mit höchster Präzision und Widerstandsfähigkeit zu realisieren. Auf der Vorderseite der X-Pro1 sind weder der Produktname noch die Marke zu finden. Stattdessen sind diese Angaben auf der oberen Platte eingraviert. Hand-emaillierte Buchstaben auf den Objektiven und das Qualitätssiegel „Made in Japan“ unterstreichen, dass bei der X-Pro1 auf Qualität ohne Kompromisse geachtet wurde.

Auch im Detail wurde viel Wert auf eine hochwertige Verarbeitung und optimale Handhabung gelegt. Die oberen Einstellräder aus Metall sind präzisionsgefräst. Das Einstellrad für die Verschlusszeiten verfügt über eine Sicherungstaste, das Belichtungskorrekturrad wurde vertieft in das Gehäuse integriert, um in beiden Fällen ein ungewolltes Verstellen zu verhindern. Die Ränder der Einstellräder sind gerändelt, so dass eine optimale Bedienung gewährleistet ist.

Die leichten, präzise gefrästen Sonnenblenden (liegen den Objektiven bei) sind exklusiv und speziell für die FUJINONXF-Objektive konstruiert sowie aus hochwertigem Aluminium gefertigt und passen perfekt zum äußeren Erscheinungsbild der X-Pro1.

Das Gehäuse ist mit griffigen, lederartigen Applikationen versehen, um einen optimalen Halt der Kamera zu gewährleisten. Insgesamt wurde die Handhabung und Bedienung der X-Pro1 konsequent auf die Ansprüche professioneller Fotografen ausgerichtet. Alle Einstellräder sind ergonomisch platziert und die „Q-Taste“ bietet einen schnellen Zugriff auf wichtige Einstellungen. Auch die Menüstruktur ist sehr übersichtlich und klar gegliedert.

Professionelle Funktionen

Mit Hilfe der Mehrfachbelichtung konnten bei analogen Kameras zwei Einzelaufnahmen zu einem einzigen Bild vereint werden. Durch ihre fortschrittliche Bildverarbeitung kann die FUJIFILM X-Pro1 diese Technik simulieren. Der Fotograf muss lediglich den „Mehrfachbelichtungsmodus“ wählen und das erste Bild machen. Im Multi-Hybrid-Optischen-Sucher oder auf dem LCD kann der Fotograf dann bereits erkennen, wie das fertige Gesamtbild aussehen würde und dementsprechend das zweite Foto schießen.

Die FUJIFILM X-Pro1 verfügt über verschiedene Filmsimulationsmodi, mit denen die charakteristischen Farbtonalitäten von analogen Filmarten simuliert werden. Neu und besonders für Studiofotografen geeignet sind die Filmsimulationsmodi der Farbnegativfilme „ProNeg. S“ (Standard) und „ProNeg. H“ (High-Contrast). Außerdem stehen die besonderen Charakteristika der Filme „Velvia“, „PROVIA“ und „ASTIA“ per Knopfdruck zur Verfügung.

Durch authentische Filtereffekte ermöglicht die X-Pro1 starke Ausdrucksmöglichkeiten in der Schwarz-Weiß-Fotografie. Damit ergibt sich viel Spielraum bei der Interpretation der Motive. Der Ye (Gelb) Filter verstärkt den Kontrast, der G (Grün) Filter betont Grün und der R (Rot) Filter verstärkt die Rottöne.

Die X-Pro1 macht aber nicht nur exzellente Fotos, sie bietet zudem die Möglichkeit, erstklassige Full HD-Videos (1080p) aufzunehmen. Wie beim Fotografieren ist es auch beim Filmen durch die Blendenvorwahl möglich, Videos mit einem unscharfen Hintergrund zu realisieren. Durch die eingebaute HDMI-Schnittstelle ist eine direkte und einfache Verbindung der Kamera mit einem High-Definition Fernseher möglich, um die Bilder und Full HD-Videos wiederzugeben.

Vielfalt an optionalem Zubehör

FUJIFILM bietet für die X-Pro1 ein umfangreiches Zubehörsortiment an, um das Fotografieren mit der X-Pro1 noch kreativer und komfortabler zu gestalten.

Drei optimal abgestimmte Blitzgeräte sind für die X-Pro1 erhältlich: Der neue Blitz EF-X20 (Leitzahl: 18) sowie die Blitzgeräte EF-20 (Leitzahl: 20) und EF-42 (Leitzahl: 42).

Die exklusive Ledertasche LC-XPro1 ist perfekt auf die Funktionen und die Form der Kamera angepasst. Sie ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Kamera und schützt die X-Pro1 vor äußeren Einflüssen.

Abgerundet wird das Zubehörsortiment durch die beiden Schutzfilter mit 39 mm und 52 mm Durchmesser. Durch die „Super EBC Vergütung“ sind sie zudem äußerst reflexarm. Die Bildinformation gelangt dadurch unbeeinflusst bis zum Sensor.

Die Highlights der FUJIFILM X-Pro1:

- 16,3 Megapixel APS-C X-Trans CMOS SensorTM
- EXR Prozessor Pro
- FUJIFILM X-Bajonett
- Multi-Hybrid-Optischer-Sucher
- Elektronischer Sucher mit 1,44 Millionen Pixeln
- 7,6 cm (3 Zoll) LC-Display mit 1.23 Millionen Pixeln
- Full HD-Video (1080p)
- Filmsimulationsmodi (PROVIA, Velvia, ASTIA, ProNeg. S, ProNeg. H)
- Mehrfachbelichtung

FUJIFILM X-Pro1

UVP: Preis steht noch nicht fest
Verfügbar: ab Mitte März 2012
Farbe: Schwarz

Optionale Objektive:

XF18mm F2 R

UVP: Preis steht noch nicht fest
Verfügbar: ab Mitte März 2012

XF35mm F1.4 R

UVP: Preis steht noch nicht fest
Verfügbar: ab Mitte März 2012

XF60mm F2.4 R Macro

UVP: Preis steht noch nicht fest
Verfügbar: ab Mitte März 2012

Optionales Zubehör:

Blitzgerät EF-X20

UVP: Preis steht noch nicht fest
Verfügbar: ab Mitte März 2012

Blitzgerät EF-20

UVP: 109,- Euro
Verfügbar: seit April 2011

Blitzgerät EF-42

UVP: 199,- Euro
Verfügbar: seit April 2011

Ledertasche LC-XPro1

UVP: Preis steht noch nicht fest
Verfügbar: ab Mitte März 2012

Schutzfilter 39mm

UVP: Preis steht noch nicht fest
Verfügbar: ab Mitte März 2012

Schutzfilter 52mm

UVP: Preis steht noch nicht fest
Verfügbar: ab Mitte März 2012

Wow! Die neue Canon Powershot G1 X, die heute vorgestellt wurde, hat einen “riesengroßen” Sensor. Während in der Kompaktkameraklasse bisher ein 2/3 Zoll-Sensor schon als recht groß galt, hat Canon heute die Messlatte für Sensorgrößen im Kompaktkamerasegment deutlich ein ganzes Stück angehoben.

Der Sensor in der neuen Canon Powershot G1 X ist größer als ein (Micro) FourThirds-Sensor und nur 20% kleiner als ein APS-Sensor. Mit 14,3 Megapixel und einer Größe von 18,7 x 14,3 Millimeter sollte er bei höheren ISO-Werten ein Garant für größtenteils rauschfreie Bilder sein.

Die neue Canon Powershot G1 X orientiert sich vom Gehäuse und der Bedienung an der schon beliebten Powershot G12, die allerdings noch einen 1/1,7 Zoll großen (kleinen) Sensor hatte.

Für uns stellt sich die neue Canon Powershot G1 X mit einem 28-112mm Zoom als ideale Reisekamera dar und dürfte aufgrund der Sensorgröße ein kaum geringeres Freistellungspotential als eine APS-C-DSLR haben.

Im Systemkamera-Forum haben wir natürlich sofort eine neue Rubrik für die neue Canon Powershot G1 X hinzugefügt. Viel Spaß beim Diskutieren!

Im Anschluss an die Pressemitteilung findet Ihr weitere Bilder von der neuen Canon Powershot G1 XDPReview hat hier erstes Hands-On-Preview zur neuen Canon Powershot G1 X veröffentlicht.

Euer Systemkamera-Forum-Team

Hier die offizielle Pressemitteilung von Canon zur Powershot G1 X:

KREFELD, 9. Januar 2012. Mit dem neuen revolutionären Flaggschiff PowerShot G1 X steuert Canon die PowerShot Reihe auf Spitzenkurs. Die Kamera mit großem CMOS-Sensor und kompaktem Metallgehäuse ist ideal für den Einsatz unterwegs. Sie bietet eine Bildqualität und Bildsteuerung auf DSLR-Niveau. Konzipiert für professionelle und ambitionierte Fotografen definiert die PowerShot G1 X ein neues Leistungsniveau in der anerkannten PowerShot G Serie und setzt Maßstäbe im Kompaktkamera-Bereich. Die PowerShot G1 X ist ab Ende Februar zum Preis von 749 € erhältlich.

Qualitatives Profiniveau

Die PowerShot G1 X empfiehlt sich mit überzeugender Leistung hinsichtlich Bildqualität und Anwenderkomfort als hochwertige Einzelkamera oder perfekte Ergänzung zu einer professionellen DSLR-Ausrüstung. Sie kombiniert exzellente EOS Sensortechnologie mit geballter DIGIC 5 Prozessorleistung, einem neuen Canon Präzisionsobjektiv und umfangreichen manuellen Steuermöglichkeiten. Die PowerShot G1 X ist das derzeitige Spitzenmodell der Canon Kompaktkameras und mit ihren besonders kompakten Maßen auf außergewöhnlich gute Handhabung ausgelegt. Das kompakte Zoomobjektiv ist in ein robust konstruiertes Metallgehäuse integriert.

Basierend auf innovativen Canon Technologien und damit einer Expertise, der viele Profi-Fotografen weltweit vertrauen, zeigt die PowerShot G1 X hinsichtlich der Bildqualität das hohe Leistungsniveau einer Canon DSLR-Kamera. Die Kamera vereint DSLR Bildqualität mit superkompaktem Format und ist damit ideal für den Einsatz unterwegs.

Sie ist die erste Canon Kompaktkamera mit einem groß dimensionierten, 14,3 Megapixel starken CMOS-Sensor im Seitenverhältnis 4:3. Das Sensormaß von 18,7 x 14,3 Millimetern ist in der Höhe mit dem des APS-C Sensors vergleichbar, der in vielen digitalen Canon EOS Spiegelreflexkameras integriert ist. Pixel-Größe und  Struktur entsprechen den Pixeln des Sensors in der EOS 600D. Im Vergleich zum kleineren Schwestermodell PowerShot G12 ist die Sensor-Oberfläche der PowerShot G1 X 6,3 Mal größer. Der Vorteil des größeren Sensors ist eine bessere Steuerung der Schärfentiefe und damit mehr kreative Möglichkeiten, das Hauptmotiv ansprechend vom Hintergrund abzusetzen. Dank eines optimierten Dynamikbereichs werden im gleichen Bildausschnitt sowohl Schattenbereiche, als auch Spitzlichter präzise erfasst. Mit 14,3 Megapixeln ist die Auflösung ideal für den großformatigen Posterdruck oder den kreativen Bildzuschnitt für interessante Bildkompositionen.

Die PowerShot G1 X profitiert von der innovativen CMOS-Sensor-Technologie aus den Canon EOS Modellen. Die On-Chip-Rauschunterdrückung sichert eine brillante Bildqualität sogar bei Aufnahmen mit hoher ISO-Einstellung, die Auslesung des Sensors über vier Kanäle sorgt für eine schnelle Signalweiterleitung und damit ein unglaublich schnelles Ansprechverhalten für eine exzellente Kameraleistung in allen Aufnahmesituationen.

Das HS System der PowerShot G1 X, die Kombination aus großem, hochempfindlichem Sensor und leistungsstarkem DIGIC 5 Prozessor, ermöglicht einen neuen Qualitäts-standard bei Aufnahmen in schwachem Licht. Der enorme ISO Bereich von 100 bis 12.800 realisiert ein Spitzenlevel bei den Canon Kompaktkameras: Sogar bei sehr dunklen Lichtverhältnissen kann das vorhandene Umgebungslicht für detailreiche und rauscharme Bilder mit natürlicher Wirkung genutzt werden – eine wirklich exzellente Basis für die Low-Light-Fotografie.

Objektive Präzisionstechnologie

Das Objektiv der PowerShot G1 X ist in Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung den weltweit anerkannten Canon EF Objektiven gleichzusetzen, es ermöglicht eine Bildqualität auf Profiniveau. Die Integration von UA Linsen (Ultra high refractive index Aspherical) und Präzisionstechnologie bei der Linsenfertigung sind die Grundlagen für eine besonders kompakte Objektivkonstruktion und die enorme Bildschärfe, die für ambitionierte Fotografen ausschlaggebend ist. Das kompakte Objektiv ist in ein robust konstruiertes Metallgehäuse integriert, deckt mit einem 4-fach optischen Zoom einen Kleinbild-äquivalenten Brennweitenbereich von 28 bis 112 Millimetern ab und ermöglicht das kreative Spiel mit Zoom und Aufnahmeperspektive. Die Kombination aus Sechs-Lamellen Irisblende und großem Sensor realisiert attraktive Aufnahmen mit ansprechender Hintergrundunschärfe.

Der optische Bildstabilisator (IS) sichert optimale Qualität bei Bildern und Full HD Movies. Er sorgt für brillante Aufnahmen mit bis zu vier Stufen längeren Verschlusszeiten, ideal für Aufnahmen in dunkler Umgebung. Unterstützend wirkt dabei die innovative Canon Bildstabilisierung Intelligent IS, ein entscheidender Pluspunkt für hohen Aufnahmekomfort: Das Motiv wird analysiert und automatisch aus sieben Modi (Normal IS, Makro IS, Panning IS, Powered IS (nur Movie), Dynamik IS, Dynamik & Makro IS und Stativ-Modus) die möglichst passende Bildstabilisierung gewählt. Wird beispielsweise ein Kameraschwenk erkannt, wird Panning IS aktiviert und die Bildstabilisierung erfolgt nur in eine Richtung, um die Motivbewegung passend festzuhalten. Die Hybrid IS Technologie in der PowerShot G1 X ist ein weiterer entscheidender Pluspunkt und besonders effizient bei Makroaufnahmen: Sie kompensiert unbeabsichtigte Schwenk- und auch Seitwärtsbewegungen der Kamera, zwei Arten von Verwacklungen, die bei der Makrofotografie und der damit verbundenen stärkeren Motivvergrößerung deutlicher ins Gewicht fallen.

Ein integrierter 3-Stufen ND (Neutral Dichte) Filter ermöglicht das Fotografieren mit einer größeren Blende in hellem Umgebungslicht und Aufnahmen mit bewusst reduzierter Schärfentiefe und längeren Verschlusszeiten für attraktive, gewollte weich gezeichnete Bewegungsunschärfe.

Volle Kontrolle

Wie auch bereits bei den bisherigen Modellen in der PowerShot G Reihe bietet auch die PowerShot G1 X viele Aufnahmemodi, sowie umfassende manuelle Steuermöglichkeiten und ein Wählrad für die Belichtungskorrektur. Alle Funktionen sind schnell und intuitiv bedienbar. Die nahtlose Integration der Kamera in den Workflow eines EOS Fotografen bietet maximale Möglichkeiten bei der Bearbeitung und Steuerung des finalen Bildes: Die PowerShot G1 X erstellt auf Wunsch unkomprimierte 14-Bit RAW-Bilder mit natürlichen Farben in homogenen Abstufungen. Die Aufnahmen können über die im Lieferumfang enthaltene DPP Software (Digital Photo Professional) bis ins Detail bearbeitet werden.

Die PowerShot G1 X ist bestens für rasante Actionaufnahmen gerüstet. Im Modus High-Speed-Reihenaufnahmen HQ entstehen mit 4,5 Bildern pro Sekunde bis zu sechs Aufnahmen bei voller Auflösung – ideal, um Bewegung punktgenau festzuhalten und einzufrieren. Alternativ gibt es für längere Aufnahmesequenzen den Reihenaufnahmemodus mit 1,9 JPEG-komprimierten Bildern pro Sekunde so lange der Auslöser gedrückt bleibt, wenn es sein soll bis zum Ende der Speicherkartenkapazität.

Kreative Power

Eine separate Movietaste erlaubt bei der PowerShot G1 X den sofortigen Wechsel in den Moviemodus mit 1080p-Full-HD-Auflösung mit 24 Bildern pro Sekunde und Stereotonaufzeichnung. Auch das Zoomen in das Motiv ist über das 4fach optische Zoom während der Movieaufzeichnung möglich. Natürlich profitiert auch die Movie-Qualität von der Leistungsstärke des großen CMOS-Sensors: Bei schwachen Lichtverhältnissen entstehen hochwertige Movies mit reduzierter Schärfentiefe.
Vielfältige praktische Aufnahmemodi stehen dem Fotografen für herausfordernde Aufnahmeszenen und -situationen zur Verfügung. Im Modus Nachtaufnahme ohne Stativ werden mehrere Aufnahmen sehr schnell hintereinander aufgenommen, die dann direkt von der Kamera zu einem einzigen scharfen und optimal belichteten Bild zusammengesetzt werden. Der HDR Modus (High Dynamic Range) ist ideal für die besonders wirklichkeitsgetreue Abbildung von kontrastreichen Motiven. Das Motiv wird dazu mit drei verschiedenen Belichtungseinstellungen aufgenommen, die dann analysiert und zu einem Bild kombiniert werden. Spitzlichter und Schatten sind stärker herausgearbeitet, das Bild entspricht der Wahrnehmung des Fotografen.

In ihrem robust konstruierten und kompakten Edelstahlgehäuse birgt die PowerShot G1 X viele Details für eine professionelle Nutzung. Das 7,5 Zentimeter (3,0 Zoll) große dreh- und schwenkbare PureColor II VA LCD ermöglicht Aufnahmen aus nahezu jeder Position und jedem Winkel, das gibt Freiraum für die kreative Gestaltung. Es ist hell und mit 920.000 Bildpunkten hochauflösend für die detailreiche und gestochen scharfe Bildkomposition und -wiedergabe. Darüber hinaus  hat die Kamera einen optischen Sucher (OVF) mit Dioptrien-Ausgleich.

Auch im Bereich Blitztechnik gibt es eine Weiterentwicklung: Der intergierte Blitz ist manuell aufklappbar, der Fotograf kann die Blitzauslösung selbst steuern. 
  
Ideal für alle EOS DSLR Besitzer: Die PowerShot G1 X ist mit vielfältigem Zubehör aus dem EOS System kompatibel. Damit entdeckt man das Potenzial der Kamera und erweitert die gestalterischen Möglichkeiten. Selbstverständlich hat die Kamera einen Zubehörschuh, der für den kreativen Blitzlichteinsatz die Verwendung der Canon EX Speedlite Blitzgeräte gestattet. Für ideal ausgeleuchtete Makro-Aufnahmen kann über den Adapter MLA-DC1 die Makro Ringblitzleuchte oder das Macro Twin Lite aus dem EOS System an die Kamera angesetzt werden. Der Objektivfilteradapter FA-DC58C ermöglicht das Anbringen typischer Filter wie beispielsweise einem Zirkularpolfilter zur Optimierung des blauen Himmels oder Minimierung von Reflektionen. 

Geht es unter Wasser oder auch für Fotos bei starkem Regen, steht mit dem WP-DC44 ein Unterwassergehäuse für Tauchtiefen von bis zu 40 Metern mit vollständigem Zugriff auf alle Steuerelemente zur Verfügung.

Ein ausgereiftes Niveau an professionellen Steuermöglichkeiten neben exzellenter Bildqualität machen die PowerShot G1 X zur idealen Kamera für ambitionierte Hobbyfotografen und professionelle Fotografen, die eine kompakte Alternative für ihre DSLR benötigen.

Verfügbar im Handel ab Ende Februar 2012

Listenpreis: PowerShot G1 X  749,- Euro

Gleich an mehreren Stellen sind Details zur neuen Fuji X-Systemkamera durchgesickert – und die haben es in sich!

  • Ein neuer 16 MP Sensor in APS-C Format mit neuartigem Filter-Array und der von Fuji schon bekannten EXR Prozessor Technologie
  • Der Sensor soll den Namen “X-Trans” tragen – und er soll qualitativ allen aktuellen Vollformat-Sensoren überlegen sein.
  • Vor dem Sensor ist kein Anti-Aliasing Filter
  • Gleich drei Objektive – alles Festbrennweiten mit hohen Lichtstärken 1:2,0 18mm (entspricht KB 27mm), 1:1,4 35mm (entspricht KB 53mm) und 1:2,4 60mm (entspricht KB 90mm)
  • Die Objektive sollen Metallfassungen haben.
  • Das Bajonett mit Namen X-Mount entspricht keinem der bestehenden Standards.
  • Der X-Pro 1 soll – wie bei der X100 – einen Hybridsucher haben, also sowohl elektronisch als auch optisch funktionieren. Um mit den verschiedenen Objektiven arbeiten zu können, muss er somit seine Vergrößerung verändern.
  • Ein weiteres ungewöhnliches Detail: Der Autofokus ist nicht in die Kamera eingebaut, sondern arbeitet über einen externen Sensor, der vorne am Kameragehäuse sitzt.
  • Der Preis der Fuji X-Pro 1 im Kit mit der Normalbrennweite soll bei 1.300 Euro liegen, also nur etwas höher als die Fuji X100. Die anderen beiden Objektive sollen jeweils ca. 600 Euro kosten

Fuji X100 – Limitierte Auflage in schwarz
Im gleichen vorab durchgesickerten Artikel einer französischen Fotozeitschrift wird eine limitierte Auflage der X100 angekündigt – in dezentem Schwarz…

Hallo und guten Tag, liebe Forumsmitglieder!

Im Fuji X Forum ist ein Testbericht zur neuen Fujifilm X10 erschienen. Die neue Fujifilm X10 erfüllt zwar nicht unsere eigene Definition für Kompaktkameras mit großen Sensor, und das obwohl ihr Sensor größer ist als bei bisherigen Kompaktkameras in dieser Klasse, aber wir haben mitbekommen, dass sich viele hier im Systemkamera-Forum auch für diese Kamera interessieren.

Daher stellen wir Euch diesen Testbericht auch hier zum Download zur Verfügung.

Die neue Fujifilm X10 wird von außen und innen beleuchtet und die Bedienung und die Bildergebnisse werden besprochen und bewertet.

Viel Spaß beim Lesen!

Hier geht´s zum Testbericht zur Fujifilm X10 : Die Fujifilm X10 im Praxistest – hier klicken

Euer Systemkamera-Forum-Team

Das Beste kommt zum Schluss (behauptet Olympus)! Kurz vor Weihnachten hat Olympus ein neues Objektiv im Adventskalender beschert. Erstmalig nimmt Olympus für die PEN Serie ein Zoom mit elektromagnetischem Zoom ins Programm, lässt dem Fotografen aber noch die Wahl, auch manuell zu zoomen.

Neues Zoomobjektiv für die PEN: M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ

Hamburg, 14. Dezember 2011 – Olympus präsentiert mit dem M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ ein attraktives Standard-Zoomobjektiv für PEN-Kameras. Sein elektromagnetischer Zoommechanismus ermöglicht nahezu lautloses und sehr „geschmeidiges“ Zoomen. In Verbindung mit variablen Zoomgeschwindigkeiten und einem blitzschnellen Autofokus eignet es sich deshalb perfekt für Video- und Fotoaufnahmen. Mit einem maximalen Bildwinkel von 84°, einer Brennweite von 24-100 mm* sowie manuellem Zoommodus, eröffnet dieses außergewöhnliche PEN-Objektiv unzählige kreative Möglichkeiten. Es wird ab Ende Januar 2012 für 449,00 € bzw. 499,00 CHF erhältlich sein.

Schneller und leiser

Das M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ eignet sich besonders für Videoaufnahmen. Denn das 4,2-fach-Zoom arbeitet nahezu geräuschlos und unglaublich schnell. Dafür sorgt der neue elektromagnetisch angetriebene Zoommechanismus. Dieser ermöglicht ein besonders sanftes sowie leises Zoomen zur Vermeidung von Verwacklungsunschärfen, die durch Betätigung des Zoomrings entstehen können. Und die Aufnahme wird nicht durch die Aufzeichnung der Zoommotor-Geräusche gestört. Es stehen drei Zoomgeschwindigkeiten zur Verfügung: die Einstellung „langsam“, um sich voll ganz auf das Motiv zu konzentrieren, über „mittel“ bis hin zur Einstellung „schnell“, mit der garantiert jeder Schnappschuss im Kasten ist. In Kombination mit der Olympus MSC-Technologie (Movie and Still Compatible) im linearen Motorenantrieb kommt ein superschneller und nahezu geräuschloser Autofokus hinzu.

Automatisch und manuell

Wie alle Olympus PEN-Objektive liefert auch das M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ eine hervorragende Bildqualität. Nicht zuletzt dank mehrfachbeschichteter sowie zweier asphärischer Linsen zum Ausgleich von Aberrationen. Die herausragende Bildqualität wird vor allem im Makro-Modus deutlich, welcher eine 0,72-fache Vergrößerung (entspricht den Werten einer 35-mm-Kamera) bei 20 bis 50 cm ermöglicht. Erstmalig befindet sich eine L-Fn-Taste an einem PEN-Objektiv. Mit ihr wird verhindert, dass die Kamera versehentlich das falsche Objekt scharfstellt. Läuft also jemand unverhofft durch das Bild, braucht lediglich diese Taste gedrückt zu werden, um den Fokus zu halten, bis die Sicht wieder frei ist. Ambitionierte Fotografen haben die Wahl: Sie können über das Objektiv auch manuell scharfstellen und durch Verschieben des Zoomrings auf Manuell-Zoom umschalten.

Das M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ ist darüber hinaus unglaublich kompakt und – wie die High-End ZUIKO DIGITAL Top Pro-Objektive – staub- und spritzwassergeschützt. Es wird sowohl separat als auch im Kit mit den drei aktuellen Kameras, PEN Lite (E-PL3), PEN mini (E-PM1) sowie dem Flaggschiff PEN E-P3, erhältlich sein.

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Der bekannte Objektiv-Hersteller Tamron hat sein erstes Objektiv für das Sony NEX-System angekündigt. Das Tamron-Objektiv hat einen eingebauten Image-Stabilizer und Tamron verspricht einen schnellen Autofokus durch einen an das Kontrast-AF-System der NEX angepassten Autofokus-Schrittmotor, der auch bei Videoaufnahmen einen guten Job machen soll.

Das neue 18-200mm F/3.5-6.3 Di III VC ist ein interessantes Objektive für Reisen, denn der abgedeckte Brennweitenbereich von 18-200mm erspart dem Besitzer oftmals die Mitnahme eines weiteren Objektivs. Das Objektiv ist in zwei Farben erhältlich, nämlich in schwarz und in silber.

Hier die offizielle Pressemitteilung von Tamron:

08. Dezember 2011, Saitama, Japan – Tamron Co., Ltd., führender Hersteller hochwertiger optischer Produkte, kündigt die Einführung des neu entwickelten 18-200mm F/3.5-6.3 Di III VC (Model B011) an. Das neue High-Power- Zoom-Objektiv wurde speziell für die leichten und kompakten Sony NEX-Digitalkameras konzipiert und basiert auf dem Sony E-Mount-System.

Produkteigenschaften

1.  Das nur 460g leichte und, dank 62mm Filterdurchmesser, kompakte Zoomobjektiv wurde speziell für die Sony NEX-Serie von spiegellosen Kameras mit Wechselobjektiven konzipiert. Ausgestattet mit dem leistungsstarken Tamron VC-Bildstabilisator (Vibration Compensation), ermöglicht das Objektiv einfach und bequem Freihand-Aufnahmen von 18mm Weitwinkel bis 200mm Tele.

2.  Markante Erscheinung, die zum modernen Design der NEX-Serie passt. Das metallische Objektivgehäuse ist in zwei Farben erhältlich: schwarz und silbern.

3.  Neu entwickelter Autofokus Schrittmotor, der ideal mit dem kameraeigenen Kontrast-AF harmoniert und auch bei Videoaufnahmen eine stetige Scharfstellung erlaubt.

Das 18-200mm F/3.5-6.3 Di III VC ist ein High-Power- Zoom-Objektiv für die Sony NEX-Serie, entwickelt von Tamron, dem Megazoom-Pionier. In diesem Objektiv vereinen sich die gesammelte Erfahrung und Entwicklungskompetenz aus 19 Jahren Megazoom-Entwicklung. Resultat dieser Entwicklung ist ein kompaktes und leichtes Objektiv, mit einem Gewicht von nur 460g und 62mm Filterdurchmesser. Gleichzeitig liefert das Produkt höchste Bildqualität und ermöglicht es dem Anwender, den gesamten Bereich vonWeitwinkel bis Tele mit nur einem Objektiv abzudecken.

Das metallische Gehäusedesign passt ideal zum Auftritt der NEX-Serie und ist in den Farbvarianten schwarz und silbern erhältlich.

Der Autofokus-Schrittmotor harmoniert bestens mit dem Kontrast-AF-System der NEX-Kameras. Das System erleichtert die Schärfenachführung bei Videoaufnahmen und erlaubt darüber hinaus per Direct Manual Focus (DMF) die schnelle und einfache manuelle Nachjustierung des Schärfepunktes.

Das Objektiv deckt die imposante Brennweite von 18-200mm ab. Umgerechnet auf den Bildwinkel im Kleinbildformat entspricht das einer Bildwirkung von 27mm Weitwinkel bis 300mm Tele. Mit diesem Brennweitenbereich können gleichermaßen weitläufige Landschaftsaufnahmen und weit entfernte Motive abgebildet werden. Darüber hinaus lassen sich in Telestellung bei einerNaheinstellgrenze von 50cm auch kleine Details wie Blütenblätter oder Schmuck in voller Pracht zeigen.

Ausgestattet mit dem bekannt leistungsstarken VC-Bildstabilisator von Tamron ( Vibration Compensation) und dank der leichten und kompakten Form, lassen sich mit diesem Objektiv Freihandaufnahmen in höchster Qualität ohne Verwacklung aufnehmen – vom alltäglichen Schnappschuss bis zur unvergesslichen Reiseerinnerung.

Über den Schrittmotor

Das Objektiv 18-200mm Di III VC verwendet als Autofokus-Mechanismus einen Schrittmotor, der die ideale Ergänzung für den Kontrast-Autofokus der Sony NEX. Der Antrieb des Motors ermöglicht eine fein abgestimmte Kontrolle der Drehbewegung. Der Fokussierungsmechanismus funktioniert ohne Übersetzungsgetriebe und arbeitet daher schnell und leise.

VC Vibration Compensation

Die VC Bildstabilisierung basiert auf einer dreiachsigen Antriebseinheit, die auf drei Stahlkugeln gelagert ist und elektromagnetisch angetrieben wird. Daher arbeitet dieses System äußerst reibungsfrei und mit hoher Geschwindigkeit. Die Kamerabewegungen werden 4000mal in der Sekunde durch zwei eigenständig gelagerte Gyrosensoren erfasst. Auffällig ist hierbei das äußerst stabile Sucherbild, das einen hohen Komfort bei der Wahl des Ausschnitts erlaubt. Auch ein Mitziehen der Kamera während der Aufnahme ist durch das flexible System ohne Umschaltung problemlos möglich. VC minimiert die Effekte von Kameravibrationen und liefert gestochen scharfe Resultate.

Neuer VC Vibration Compensation Mechanismus (bewegliche Spulen)

Während der Original VC Mechanismus ein sich bewegendes Magnetsystem mit relativ schweren Magneten am VC Linsenelement und gegenüberliegenden elektromagnetischen Spulen besitzt, ist es bei der Neukonstruktion für das 18-200mm Di III VC genau umgekehrt. Das leichtere Spulensystem ist hierbei am VC Linsenelement angebracht. Es sorgt für eine verbesserte Impuls-Antwort (Reaktionszeit auf auftretende Vibrationen) und trägt, durch seine reduzierte Größe und sein reduziertes Gewicht, zu Kompaktheit und allgemeiner Reduzierung des Objektivgewichtes bei.

Di III (Digitally Integrated Design): Mit dem Kürzel „Di III“ bezeichnet Tamron alle Objektive, die speziell für System- Kameras mit Wechselobjektiven ohne internen Spiegel oder Pentaprisma entwickelt wurden. (Hinweis: Diese Objektive können nicht mit digitalen SLR-Kameras mit eingebautem Spiegel oder herkömmlichen 35mm SLR Kameras verwendet werden).

Die Sony NEX Kameras (NEX-3, NEX-C3, NEX-5, NEX-5N, Stand: 8. Dezember 2011) haben einen APS-C Sensor, daher entspricht der Bildwinkel des Objektivs 27-300mm, umgerechnet auf Kleinbildformat.

Euer Systemkamera-Forum-Team

Panasonic hat für die Lumix GH2 eine neue Firmwareversion veröffentlicht. Die neue Firmware beinhaltet nun die Unterstützung für die neuen Powerzooms und erhöht die Serienbildgeschwindigkeit. Interessant ist auch ein neuer Video-Modus, der 1080p25 mit 24Mbps liefert.

Die Änderungen der neuen Firmware sind im einzelnen:

  • Der neue Video-Modus (1080p24) ermöglicht nun die Nachbearbeitung von Videos, die mit hoher Bit-Rate (24 Mbps) aufgenommen wurden.
  • Die neue Firmware unterstützt nun die neuen PowerZoom-Objektive.
  • Beim Zoomen mit den neuen PowerZoon-Objektiven wird der aktuelle Brennweitenbereich angezeigt und die aktuelle Brennweite angezeigt.
  • Beim Zoomen stoppt das Zoom an einzelnen Positionen entsprechend bestimmter Entfernungen (Stufen-Zoom).
  • Beim Ausschalten der GH2 speichert sie die aktuelle Brennweite, so dass sie beim Einschalten wieder zur Verfügung steht.
  • Je nach Stellung des Zoomschalters, zoomt das Objektiv schnell oder langsam.
  • Das AF-Feld kann nun auf dem gesamten Bildschirm positioniert werden.
  • Bei einer Belichtungsreihe werden die Serienaufnahmen nun schneller ausgeführt.
  • Bei Serienaufnahmen können nun mehr Bilder in Folge geschossen werden.
  • Der erweiterte Telebereich kann jetzt getrennt für Foto- und Videoaufnahmen getrennt eingestellt werden.
  • Der interne Blitzansteuerung wurde überarbeitet und bietet nun ausgewogenere Blitzergebnisse.
  • Die Leistungsfähigkeit des Autofokus bei Videoaufnahmen wurde gesteigert.
  • Der Warnton für einen leeren Akku richtet sich nun nach der Gesamtlautstärkeneinstellung für Signaltöne.
  • Die Rauschunterdrückung für hohe ISO-Werte wurde überarbeitet und verbessert.
  • Der Touchscreen kann nun ein- und ausgeschaltet werden.

Das Firmware-Update für die Lumix GH2 steht hier zum Download bereit:

Panasonic Firmware-Updates – hier klicken

Viel Spaß mit der neuen Firmware!

Euer Systemkamera-Forum-Team

Michael Diechtierow, der auch Mitglied im Fuji X Forum ist, hat mit dem dpunkt-Verlag vor kurzem das Fuji X100-Handbuch auf den Markt gebracht.

Wir haben das Buch gelesen und können jetzt nach ausführlicher Lektüre das neue Handbuch uneingeschränkt für alle Fuji X100-Freunde empfehlen, die sich mit der Kamera ein wenig näher beschäftigen wollen:

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Handbücher zu verschiedenen Kameras findet man wie Sand am Meer, wenn auch nicht zur Fuji X100. Wenn man einige dieser Kamera-Handbücher gelesen hat, dann muss leider den meisten Schreibern attestiert werden, dass über Jahre hinweg die Mehrzahl dieser Autoren bei sich selbst abschreiben und sodann beim Erscheinen eines neuen Kamera-Modells ein paar Ergänzungen und Änderungen erfasst werden – und ansonsten die Bücher sich `nach Schema F´ allesamt sehr ähneln. Sie beginnen mit einem kurzen Teil zu den Funktionen der Kamera und leiten dann weiter zu einem umfangreicheren Teil zur fotografischen Praxis. Leider ist letzterer meistens thematisch vollkommen bezugslos zu besprochenen Kameras. Nicht so beim Handbuch von Michael Diechtierow zur Fuji X100.

Wie der Autor im Vorwort selbst erklärt, hatte er auch ursprünglich gar nicht vor, ein Kamera-Handbuch zu schreiben. Er hat sich jedoch in die Kamera verliebt und dann gemerkt, dass es mit Ausnahme des vom Hersteller mitgelieferten Handbuchs keine zusätzliche Literatur zum Thema Fuji X100 gab. Alle Besitzer einer Fuji X100 kennen das Handbuch des Herstellers, aber gerade für Einsteiger mit der Fuji X100 ist es nicht mehr als eine Auflistung der Funktionen und Einstellmöglichkeiten der Kamera.

Möchte man aber darüber hinaus etwas erfahren, dann wird es schwierig auf dem Büchermarkt: Schwierig vor allem, wenn man so eine “komplexe” Kamera zum ersten Mal sein Eigen nennt, und dem Neubesitzer der Praxisbezug zur Fotografie bei den einzelnen Funktionen fehlt. Natürlich kann man sich in Internet-Foren wie dem unsrigen informieren, aber gerade für die Aufsteiger in Bezug auf die Kameratechnik oder für diejenigen, die nicht allzu viel Zeit mit dem Aus- und Herumprobieren der Kamera verbringen wollen, bietet das Handbuch zur Fuji X100 jetzt endlich genau die richtige Lösung. Nicht selten hat man eine neue Kamera erworben und möchte am liebsten gleich loslegen, ohne wochenlang alle Einstellungen im Detail auszuprobieren. Und nicht jeder hat die Zeit, verschiedene Blendenreihen und Empfindlichkeiten durchzutesten, um die eigenen Einstellungen sofort zu finden. Das Handbuch von Michael Diechtierow ist hier eine große Hilfe: Welche Einstellung ist noch akzeptabel für den persönlichen Geschmack? Was versteckt sich überhaupt hinter der einen oder anderen kryptischen Bezeichnung im Menü? Und nicht zuletzt: Wofür brauche ich eine bestimmte Funktion im Menü überhaupt? Auf all diese Fragen gibt Michael Diechtierow mit seinem Handbuch zur X100 sehr ausführliche und klar verständliche Antworten, ohne den Leser mit Technikkauderwelsch zu überfordern.

Neben der eigentlichen Bedienung der Kamera und einer Erklärung der einzelnen Funktionen und Einstellmöglichkeiten bietet das Handbuch zur Fuji X100 einen großen Praxisbezug: Michael Diechtierow erklärt nicht nur die einzelnen Parameter der verschiedensten Funktionen, sonder zeigt auch mit vielen Bildbeispielen die unterschiedlichen Auswirkungen der Einstellungen. Positiv ist in diesem Zusammenhang auch besonders zu erwähnen, dass die Bildbeispiele im Internet beim dpunkt-Verlag zur Verfügung stehen und somit groß am eigenen Bildschirm verglichen werden können. Wie oft passiert es, dass man ein Kamerahandbuch oder in einer Fotozeitschrift einen Kameratest mit Bildbeispielen sieht, bei denen sich der Leser fragt: Wo ist denn da der Unterschied? Das sieht ja alles gleich aus? Vieles, was man am eigenen Monitor gut beurteilen kann, ist in der gedruckten Offset-Variante nicht mehr gut zu unterscheiden. Insofern ist es schön, dass die Bild- bzw. Vergleichsbeispiele aus dem Handbuch beim dpunkt Verlag auch per Download erhältlich sind und wir Leser auf dieser Basis eine viel bessere Möglichkeit haben, die einzelnen Bildbeispiele zu unterscheiden und zu beurteilen.

Beim Lesen des Handbuchs stellt man fest, dass Michael Diechtierow sich intensiv mit der Fuji X100 auseinander gesetzt hat und nicht nur hypothetische Einstellmöglichkeiten der Kamera beschreibt, sondern auf das Für und Wider der einzelnen Optionen in der Praxis eingeht. Erfrischend anders im Vergleich zu anderen Kamerabüchern ist auch die undogmatische Herangehensweise an die einzelnen Funktionen. Ein Beispiel: So ist gerade für den Einsteiger die Information, wie ein Weißabgleich korrekt und präzise eingestellt werden kann, zwar durchaus hilfreich; aber erst die Erläuterung, dass ein messtechnisch korrekter Weißabgleich nicht unbedingt die beste Lösung ist und die Lichtfarbe erheblich zur Stimmung und Atmosphäre eines Bildes beiträgt, ist für viele Fotografen viel hilfreicher als das dogmatische Festhalten an der korrekten Einstellung der Farbtemperatur. Wir denken, dass solche Informationen und Anleitungen ganz wichtig sind, wenn zukünftige Fotografengenerationen nicht nur Pixel- und Linienzähler werden sollen, die durch sklavisches Abmühen zwar das technisch beste Foto bekommen, dabei aber den Inhalt einer Aufnahme vollkommen vernachlässigen.

Der Leser wird ausführlich informiert und auch Hintergrundinformationen zur Erklärung werden in einfacher und verständlicher Sprache geliefert. Sehr schön ist auch, dass Michael Dietierow sich ausführlich dem Thema “Blitzen mit der X100″ widmet, denn dieses Thema wird im Hersteller-Handbuch vollkommen vernachlässigt und wirft immer wieder zurecht viele Fragen auf.

Angefangen beim Thema Belichtung, Scharfstellen, ISO, Rauschverhalten, Bildqualität, Farben und Weißabgleich, über JPEG-Einstellungen, Dynamikumfang, RAW, Serienaufnahmen mit Bracketing, Panoramen und Filmen bis hin zu Makro, Blitzen und dem Zubehör zur Fuji X100 werden alle wichtigen Themen rund um die Fuji X100 verständlich erklärt und beleuchtet.

Michael Diechtierow schreibt in seinem Handbuch zur X100, dass er das Handbuch verfasst hat, das er selbst gerne beim Kauf der Kamera gehabt hätte. Und das merkt man auch – und zwar sehr positiv. Dem Neubesitzer einer Fuji X100 wird hier genau die richtige Lektüre mit auf dem Weg gegeben: Im Nu kann sich der Kamerabenutzer einen allumfassenden Überblick über die Möglichkeiten und Einstellung machen. Selbst Anwender, die mit der X100 schon seit Monaten unterwegs sind, werden in dem Handbuch ein umfassendes Nachschlagewerk finden, denn jede Funktion und Option nutzt selbst der ambitionierteste Hobbyfotograf nicht; und die X100 bietet ja umfassende und vielfältige Einstellmöglichkeiten, die nicht selten nur sporadisch zum Einsatz kommen.

Wir hätten gerne mehr Kamerabücher dieser Art, und vielleicht lässt Michael Diechtierow sich ja überreden, ein gleichartiges Handbuch auch zur Fuji X10 zu schreiben. Hier wird es noch mehr Einsteiger und Aufsteiger geben, die bisher unbekümmert mit einer Kompaktkamera drauflos geknipst haben und nun mit mehr Hintergrundwissen bessere Fotos gestalten wollen. Wir fänden es jedenfalls toll, wenn auch diese bald wachsende Benutzergruppe demnächst von der erfrischend anderen Herangehensweise von Michael Diechtierow profitieren könnte.

Für alle Fuji X100-Besitzer lässt sich jedenfalls zusammenfassen: Das Handbuch zur Fuji X100 ist eine lohnenswerte Investition. Und alle alten Hasen, die meinen, schon alles zu wissen, haben mit der Handbuch ein ideales Nachschlagewerk zur ausgefeilten Technik einer X100. Die ein oder andere Idee oder Herangehensweise an die Kamera kann eine erfrischende Kreativität in uns hervorrufen. Wer beispielweise schon immer seine RAWs am Computer konvertiert hat, sollte vielleicht mal die unterschiedlichen Optionen der RAW-Konvertierung in der Kameras ausprobieren. Michael Diechtierow stellt sie uns vor. Das Buch lohnt sich. Versprochen.

Euer Systemkamera-Forum-Team