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Konrad Lischka stellt auf Spiegel Online Systemkameras mit manuell zu fokussierenden Objektiven vor:
Neues Firmware-Update für NEX-Modelle
Berlin, 19. Dezember 2011. Volle Flexibilität für spiegellose Systemkameras: Ab sofort können die NEX-3, NEX-C3 und NEX-5 Modelle von Sony, durch ein neues Firmware Update, mit dem neuen Objektiv-Adapter LA-EA2 zusammenarbeiten.
Dank des teildurchlässigen Spiegels und der 15 Punkte AF-Phasen-Erkennung, ist so eine kontinuierliche Fokussierung mit einer Vielzahl von A-Mount Objektiven möglich.
NEX Nutzern stehen somit neben den speziell für die spiegellosen Systemkameras gefertigten E-Mount Objektiven auch alle A-Mount Objektive mit vollem Funktionsumfang zur Verfügung.
Das kostenlose Update finden Nutzer auf der Sony Homepage unter http://www.sony.de/support/de/hub/NEX direkt beim jeweiligen Kamera-Modell. Hier gibt es auch eine exakte Anleitung, wie das Update zu installieren ist.
Der bekannte Objektiv-Hersteller Tamron hat sein erstes Objektiv für das Sony NEX-System angekündigt. Das Tamron-Objektiv hat einen eingebauten Image-Stabilizer und Tamron verspricht einen schnellen Autofokus durch einen an das Kontrast-AF-System der NEX angepassten Autofokus-Schrittmotor, der auch bei Videoaufnahmen einen guten Job machen soll.
Das neue 18-200mm F/3.5-6.3 Di III VC ist ein interessantes Objektive für Reisen, denn der abgedeckte Brennweitenbereich von 18-200mm erspart dem Besitzer oftmals die Mitnahme eines weiteren Objektivs. Das Objektiv ist in zwei Farben erhältlich, nämlich in schwarz und in silber.
Hier die offizielle Pressemitteilung von Tamron:
08. Dezember 2011, Saitama, Japan – Tamron Co., Ltd., führender Hersteller hochwertiger optischer Produkte, kündigt die Einführung des neu entwickelten 18-200mm F/3.5-6.3 Di III VC (Model B011) an. Das neue High-Power- Zoom-Objektiv wurde speziell für die leichten und kompakten Sony NEX-Digitalkameras konzipiert und basiert auf dem Sony E-Mount-System.
Produkteigenschaften
1. Das nur 460g leichte und, dank 62mm Filterdurchmesser, kompakte Zoomobjektiv wurde speziell für die Sony NEX-Serie von spiegellosen Kameras mit Wechselobjektiven konzipiert. Ausgestattet mit dem leistungsstarken Tamron VC-Bildstabilisator (Vibration Compensation), ermöglicht das Objektiv einfach und bequem Freihand-Aufnahmen von 18mm Weitwinkel bis 200mm Tele.
2. Markante Erscheinung, die zum modernen Design der NEX-Serie passt. Das metallische Objektivgehäuse ist in zwei Farben erhältlich: schwarz und silbern.
3. Neu entwickelter Autofokus Schrittmotor, der ideal mit dem kameraeigenen Kontrast-AF harmoniert und auch bei Videoaufnahmen eine stetige Scharfstellung erlaubt.
Das 18-200mm F/3.5-6.3 Di III VC ist ein High-Power- Zoom-Objektiv für die Sony NEX-Serie, entwickelt von Tamron, dem Megazoom-Pionier. In diesem Objektiv vereinen sich die gesammelte Erfahrung und Entwicklungskompetenz aus 19 Jahren Megazoom-Entwicklung. Resultat dieser Entwicklung ist ein kompaktes und leichtes Objektiv, mit einem Gewicht von nur 460g und 62mm Filterdurchmesser. Gleichzeitig liefert das Produkt höchste Bildqualität und ermöglicht es dem Anwender, den gesamten Bereich vonWeitwinkel bis Tele mit nur einem Objektiv abzudecken.
Das metallische Gehäusedesign passt ideal zum Auftritt der NEX-Serie und ist in den Farbvarianten schwarz und silbern erhältlich.
Der Autofokus-Schrittmotor harmoniert bestens mit dem Kontrast-AF-System der NEX-Kameras. Das System erleichtert die Schärfenachführung bei Videoaufnahmen und erlaubt darüber hinaus per Direct Manual Focus (DMF) die schnelle und einfache manuelle Nachjustierung des Schärfepunktes.
Das Objektiv deckt die imposante Brennweite von 18-200mm ab. Umgerechnet auf den Bildwinkel im Kleinbildformat entspricht das einer Bildwirkung von 27mm Weitwinkel bis 300mm Tele. Mit diesem Brennweitenbereich können gleichermaßen weitläufige Landschaftsaufnahmen und weit entfernte Motive abgebildet werden. Darüber hinaus lassen sich in Telestellung bei einerNaheinstellgrenze von 50cm auch kleine Details wie Blütenblätter oder Schmuck in voller Pracht zeigen.
Ausgestattet mit dem bekannt leistungsstarken VC-Bildstabilisator von Tamron ( Vibration Compensation) und dank der leichten und kompakten Form, lassen sich mit diesem Objektiv Freihandaufnahmen in höchster Qualität ohne Verwacklung aufnehmen – vom alltäglichen Schnappschuss bis zur unvergesslichen Reiseerinnerung.
Über den Schrittmotor
Das Objektiv 18-200mm Di III VC verwendet als Autofokus-Mechanismus einen Schrittmotor, der die ideale Ergänzung für den Kontrast-Autofokus der Sony NEX. Der Antrieb des Motors ermöglicht eine fein abgestimmte Kontrolle der Drehbewegung. Der Fokussierungsmechanismus funktioniert ohne Übersetzungsgetriebe und arbeitet daher schnell und leise.
VC Vibration Compensation
Die VC Bildstabilisierung basiert auf einer dreiachsigen Antriebseinheit, die auf drei Stahlkugeln gelagert ist und elektromagnetisch angetrieben wird. Daher arbeitet dieses System äußerst reibungsfrei und mit hoher Geschwindigkeit. Die Kamerabewegungen werden 4000mal in der Sekunde durch zwei eigenständig gelagerte Gyrosensoren erfasst. Auffällig ist hierbei das äußerst stabile Sucherbild, das einen hohen Komfort bei der Wahl des Ausschnitts erlaubt. Auch ein Mitziehen der Kamera während der Aufnahme ist durch das flexible System ohne Umschaltung problemlos möglich. VC minimiert die Effekte von Kameravibrationen und liefert gestochen scharfe Resultate.
Neuer VC Vibration Compensation Mechanismus (bewegliche Spulen)
Während der Original VC Mechanismus ein sich bewegendes Magnetsystem mit relativ schweren Magneten am VC Linsenelement und gegenüberliegenden elektromagnetischen Spulen besitzt, ist es bei der Neukonstruktion für das 18-200mm Di III VC genau umgekehrt. Das leichtere Spulensystem ist hierbei am VC Linsenelement angebracht. Es sorgt für eine verbesserte Impuls-Antwort (Reaktionszeit auf auftretende Vibrationen) und trägt, durch seine reduzierte Größe und sein reduziertes Gewicht, zu Kompaktheit und allgemeiner Reduzierung des Objektivgewichtes bei.
Di III (Digitally Integrated Design): Mit dem Kürzel „Di III“ bezeichnet Tamron alle Objektive, die speziell für System- Kameras mit Wechselobjektiven ohne internen Spiegel oder Pentaprisma entwickelt wurden. (Hinweis: Diese Objektive können nicht mit digitalen SLR-Kameras mit eingebautem Spiegel oder herkömmlichen 35mm SLR Kameras verwendet werden).
Die Sony NEX Kameras (NEX-3, NEX-C3, NEX-5, NEX-5N, Stand: 8. Dezember 2011) haben einen APS-C Sensor, daher entspricht der Bildwinkel des Objektivs 27-300mm, umgerechnet auf Kleinbildformat.
Euer Systemkamera-Forum-Team
Ihr kennt die Situation sicher – als engagierter Fotoamateur wird man von Familie und Freunden öfters gefragt: “Welche Kamera soll ich mir denn kaufen?”. Auf Nachfrage erhält man meist als Anforderungsprofil: “Sie soll gute Bilder machen. Und nicht zu teuer sein”.
Mein Rat geht oft in Richtung spiegellose Systemkameras und es hat sich ein gewisses Muster heraus gebildet, wie man zu einer guten und fundierten Empfehlung kommt:
Sony NEX-7. Das ist eigentlich die Kamera, auf die ich schon lange gewartet habe: ein integrierter hochauflösender Sucher, das Gehäuse im “Rangefinder-Style” ohne Buckel für den Sucher, APS-C Sensor, wertige Verarbeitung und trotzdem nicht allzu schwer, Klapp-Display – und offensichtlich frei konfigurierbare Knöpfe und Räder. Ok, ich gebe ehrlich zu: 24 MP-Pixel hätte ich jetzt nicht gebraucht. Das ist schon sehr sportlich auf einer Fläche eines APS-C-Sensors. Eigentlich bin ich sogar mit den 12 MP einer Fuji X100 zufrieden. Bei der gefällt mir auch die High-ISO-Fähigkeit. Einfach mal bedenkenlos die Auto-ISO-Funktion bis 3200 ASA hochschieben. Es wäre schön, wenn die Sony NEX-7 bei diesen ISO-Werten auch noch einigermaßen gut zu benutzen ist. Davon aber gehe ich im Augenblick fest aus, denn Sony hat schon bei den vorherigen Kameras gezeigt, dass sie das Thema Rauschen ganz gut im Griff haben. Nicht zuletzt verbaut Sony ja auch den gleichen Sensor in der neuen A77; und bei der Kamera bekommt er sogar weniger Licht, weil ja dauerhaft der feststehende, teildurchlässige Spiegel für die AF-Sensoren davor ist.
Ja, ja. Ich kenne die Argumente von denjenigen, die Kameras haben, deren gefühlte, erträgliche Obergrenze gerade noch bei 1600 ISO liegt. “Mehr brauch´ ich nicht – mehr habe ich noch nie gebraucht – mehr hatte ich bei Film auch nicht – dann nehme ich halt eine lichtstarke Optik”. Ja, das mag ja alles stimmen. Aber ICH brauche es. Ich bin ein Freund der Available-Light-Fotografie. Ich fotografiere auch gerne in Räumen. Ohne Blitz. Ich mag keinen Blitz. Da bin ich in der Regel mit 1600 ISO aufgeschmissen. Ich mag auch keine Stative und will daher Belichtungszeiten, die ich noch mit der Hand halten kann. Und ganz ehrlich: Wenn draußen die Sonne knallt, kann ich auch eine Kompaktknipse nehmen, die macht da auch schöne Bilderchen, die ich in der Regel kaum von denen einer großsensorigen teureren Kamera, egal welcher Bauart, zu unterscheiden vermag. Ok, das Freistellen geht nicht so gut, das sehe ich ein. Aber sonst? Ich will jedenfalls einigermaßen rauschfrei bis 3200 ISO fotografieren, besser noch bis 6400 ISO, und das nicht nur unter Inkaufnahme eines inakzeptablen Auflösungsverlustes. Und eine lichtstarke Optik will ich auch. Zusätzlich.
Und dann sind wir schon beim Thema Optik. Meine Lieblingsbrennweite ist ja seit jeher 35mm. Also klassisch, im Kleinbildformat. Auch das bekomme ich von Sony: Das neue Zeiss 24mm hat bei einem APS-C Sensor ungefähr den Blickwinkel eines 35mm Objektivs bei Kleinbild. OK, es ist 1 Millimeter mehr. Geschenkt. 35mm habe ich bisher immer als ideal empfunden. Deshalb habe ich auch eine Fuji X100. High-ISO und 35mm. 35mm mit Fußzoom. Klar, man muss sich mal bewegen. Nicht auf der Stelle verharren und am Zoom kurbeln. Das tut der Bildgestaltung aber auch ganz gut. Andere Perspektiven ausprobieren. Natürlich, auch die Argumente kenne ich; kann man alles auch mit einem Zoom machen. Ja sicher. Aber wer macht es denn? Die meisten Fotos, die man im Netz sieht, erwecken nicht den Eindruck, als hätte man sich sonderlich viel Gedanken um die Bildgestaltung, Perspektive, Aufnahmestandort oder ähnliche Dinge gemacht. Ok, ich gebe zu: Die Anzahl derjenigen, die mit einer 35mm Brennweite rücklings ins Hafenbecken gestürzt sind, oder einen Freiflug am Berggrat erworben haben, könnte deutlich höher sein, als bei Besitzern einer Zoom-Optik, aber ich bin da eher pragmatisch: No risk, no fun. Und das schreibe ich jetzt als jemand, dessen Lebensmotto eher durch das Wort “risikolos” beschrieben werden könnte.
Und lichtstark ist das gute Stück auch: F1.8. Reicht. Zeiss steht da drauf. Das verspricht eine hinreichende optische Qualität. Da habe ich ja alles zusammen. Meine Traumkombination. Und im Notfall nehme ich dann doch eine der Optiken, über die ich bisher geschimpft habe. E18-55mm. Na ja, wenn ich an meinen Vergleichstest mit der äquivalenten Brennweite mit der Kit-Variante von Panasonic denke – nicht ganz so knackig. Zumindest nicht bei offener Blende. Man kann nicht alles haben. Am liebsten hätte ich die NEX-7 schon morgen. Nein, heute. Oder besser gestern. Aber man muss noch warten. Vor allem muss man auch auf das 24mm Objektiv 1.8 warten. Ok, ich muss ja auch noch Geld sparen. Das passt.
Und was machen die anderen Hersteller? Wenn ich ehrlich bin, hätte ich so eine Kamera von Panasonic erwartet. Da sieht es aber so aus, als laufe man im Augenblick dem Erfolg von Sony hinterher. Sony war ja mit einem Knall da und hatte mit einem recht übersichtlichen System gleich hohe Marktanteile in Japan erobert. Was konnten die Kameras besser, dass so viele neue Käufer sich für eine Sony statt für eine Olympus oder Panasonic entschieden? Die Kameras von Sony waren kleiner oder wirkten kleiner. Japaner stehen auf kleine Dinge. Kleiner ist in Japan oftmals auch “besser”. Also kamen kleinere Kameras von Panasonic. Die GF-Serie wurde immer kleiner. Und hatte weniger Knöpfe und weniger Bedienelemente. Dafür einen Touch-Screen. Nicht jeder empfand das als den richtigen Weg. Ich auch nicht. Hat das die Verkaufszahlen dieser Kamera verbessert? Ist Jackentaschentauglichkeit in Verbindung mit einem Pancake das ausschlaggebende Argument für den Erfolg einer Systemkamera? Gilt das auch für den Rest der Welt? Entscheiden sich die Kunden dort genauso wie in Japan?
Nun gut, Panasonic hat ja noch die G und die GH-Serie. Aber nicht jeder mag eine Kamera im (D)SLR-Style. Was bei Panasonic eigentlich fehlt, das ist so etwas wie die gute alte Panasonic L1. Damals waren aber die Sensoren noch nicht so weit, und die elektronischen Sucher boten auch nur eine bescheidene Auflösung. Diese Probleme gibt es nicht mehr. Die Zeit ist reif für eine neue L1. Wenn man den Erfolgen von Sony nicht wieder monatelang hinterherschauen möchte, dann sollten Panasonic oder vielleicht auch Olympus dann auch mal endlich eine Kamera im integriertem Sucher im “Rangefinder-Style” bauen. Der Markt wartet darauf; und es gibt noch viele Neueinsteiger, die sich noch nicht für ein bestimmtes spiegelloses System entschieden haben. Wer jetzt wartet, kann morgen schon der Verlierer sein, auch, wenn das eigene Objektivprogramm respektabel groß ist. Klein ist nicht alles.
In diesem Sinne, wohlan,
Jens Michael Schuh
Systemkamera-Forum
P.S.: Wer übrigens glaubt, eine Sony NEX-7 wäre eine kleine Kamera, der schaue sich bitte hier mal den Größenvergleich zwischen einer NEX-5N und einer NEX-7 bei dpreview.com an.
Sony hat mit der neuen Sony NEX-7 seine NEX-Systemkamera-Linie um ein weiteres Modell erweitert. Während sich die Sony NEX-C3 bekanntermaßen an die Einsteiger richtet, degradiert die neue Sony NEX-7 das bisherige Topmodell, die Sony NEX-5 und deren Nachfolger, die Sony NEX-5N, in die Mittelklasse.
Als wir zum ersten Mal Bilder der Kamera sahen, konnten wir das nur mit einem kurzen “Wow” goutieren. Als wir dann noch die technischen Daten der Kamera bekamen, wurde daraus ein sehr langes “Wow”. Die neue Sony NEX-7 ist ein Produkt, für welches der alte Sony-Werbespruch “It´s not a trick, it´s a Sony!” wie geschaffen scheint.
Sony präsentiert sich mit der NEX-7 technisch auf der Höhe der Zeit und liefert uns genau die Kamera, die sich viele schon immer im Systemkamera-Segment gewünscht haben. Während wir noch vor ein paar Monaten davon ausgegangen waren, so ein Produkt eher von Panasonic oder Olympus zu bekommen, überrascht uns nun Sony mit einem tiefen Griff in die Kiste der technologischen Möglichkeiten.
Endlich eine Kamera, die einen eingebauten Sucher hat und nicht im SLR-Style ist. Und war für ein Sucher. Ein 2,3-Millionen Pixel OLED-Sucher. Das rückwärtige Klapp-Display hat immerhin 921.000 Pixel und ist ein TruBlack LCD-Display, das eine besonders brilliante Darstellung verspricht. Im Gegensatz zur ebenfalls neu vorgestellten Sony NEX-5N handelt es sich hierbei aber nicht um ein Touch-Display. Sony geht sicherlich davon aus, dass die etwas anspruchsvolleren Fotografen lieber durch den Sucher schauen und gezielt mit dem AF-Feld ein Objektiv anfokussieren, als mit ausgestrecktem Arm und Touchdisplay ein Foto zu arrangieren.
Auch der Sensor ist vollkommen neu: Dabei handelt es sich um einen 24.3 Megapixel Exmor CMOS Sensor. Die bis 16.000 ISO mögliche Empfindlichkeitseinstellung lässt vermuten, dass der Bereich bis 3200 bzw. 6400 ISO ähnlich gute Ergebnisse bringt, wie wir es heute zum Beispiel von einer Fuji X100 gewohnt sind.
Trotz der großen Datenmenge, die ein so hoch auflösender Sensor produziert, schafft die Kamera 10 Bilder pro Sekunde. Die Autofokusgeschwindigkeit soll auf dem Niveau einer Panasonic GH2 bzw. einer Olympus E-P3 liegen, was dem aktuellen Stand der Technik bei kontrastbasierten AF-System entspricht. Hinzu kommt eine sensationell kurze Auslöseverzögerung von nur 0,02 Sek.; das ist um einiges kürzer, als bei den Mitbewerbermodellen.
Obwohl schon ein elektronischer Sucher eingebaut ist, hat die Kamera auch noch einen integrierten Blitz und zusätzlich einen Blitzschuh für Blitzgeräte aus dem Alpha-DSLR-Segment. Dass die Kamera mit ihrem neuen Bionz-Prozessor natürlich über Gesichterkennung verfügt, automatisch die Objektiv-Abberation korrigiert, über einen HDR-Modus verfügt und EyeFi-kompatibel ist, klingt fast schon selbstverständlich. Das Gehäuse besteht übrigens aus einer Magnesium-Legierung und diejenigen, die die Kamera schon einmal in der Hand hatten, äusserten sich dahingehend, dass sie sich sehr leicht anfühlt und dennoch extrem wertig verarbeitet sein soll.
Das Sensor-Reinigungssystem nutzt bei der NEX-7 nun auch Ultraschallschwingungen, um anhaftenden Staub und Dreck loszurütteln. Das ist wesentlich effektiver, als nur ein “normales schnelles Rütteln”, wie es bisher bei den älteren NEX-Kameras üblich war.
Natürlich kann die neue Sony NEX-7 auch Videos aufzeichnen und zwar im bekannten AVCHD Video-Format mit 50p / 50 i oder 25p bei voller HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln.
Zusammen mit den ebenfalls aktuell angekündigten Festbrennweiten, einem E 24mm f1.8 Zeiss und einem E Sony 50mm 1.8, liefert Sony nun auch Objektive, die vermuten lassen, dass sie das Auflösungspotential des neuen Sensors auch ausnutzen. Die bisherigen Optiken, wie das E16mm Pancake und das E18-55 haben schon an den alten Sensoren keine gute Figur gemacht und dürften mit dem neuen 24 MP-Sensor wohl deutlich überfordert sein.
Die neue NEX-7 richtet sich an alle ambitionierten Fotografen und ist auch, gerade in Verbindung mit dem neuen LA-EA2 Adapter, der den Anschluss der bisherigen Alpha und Minolta-Objektive mit funktionierendem Phasen-AF ermöglicht, eine ideale Backup-Up-Kamera für alle Berufsfotografen, die bisher im Sony-Alpha-System zuhause sind. Auch alte Minolta-Objektive, die einen AF-Antrieb in der Kamera voraussetzen, können mit funktionierendem AF angeschlossen werden. Der Adapter hat einen Translucent-Spiegel und einen Phasen-AF-Sensor, so dass zu erwarten ist, dass die Alpha-DSLR-Objektive genauso schnell an der Sony NEX-7 fokussieren, wie man es an den DSLRs von Sony gewohnt ist.
Nächste Woche nehmen wir die neuen Optiken zusammen mit der NEX-7 auf der IFA in die Hand und werden Euch unsere ersten Eindrücke von der neuen Kamera und den neuen Objektiven “live” schildern. Später im Jahr werden wir dann die NEX-7 mit dem neuen Zeiss-Objektiv auf Herz und Nieren prüfen und einen ausführlichen Testbericht verfassen.
Hier geht´s zur Diskussion im Systemkamera-Forum: NEX-7 Diskussion – Hier klicken
Die technischen Daten zur neuen Sony NEX-7:
| Kameratyp | Digitale APS-C Kamera für Foto & Videoaufnahme für Wechselobjektive | |
| Kompatible Objektive | Sony E-Mount Objektive und mit optionalem Adapter (LA-EA1/LA-EA2) A-Mount Objektive (Sony α Objektive, Minolta Objektive und Konica Minolta Objektive) (Hinweis zu A-Mount Objektiven: Auto Exposure verfügbar , Xi Zoom Minolta Objektive sind nicht kompatibel) | |
| ***
Bildsensor / Signalverarbeitung
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| Sensortyp / Farbfilter | ExmorTM APS-C HD CMOS (APS-C-Größe, 23,5 x 15,6 mm(3:2)) / RGB-Primärfarbfilter | |
| Effektive Pixelanzahl | ca. 24,3 Megapixel | |
| Gesamtpixelanzahl | ca. 24,7 Megapixel | |
| Staubschutzsystem | Antistatikbeschichtung auf optischem Filter und Ultraschallvibration | |
| Auflagemaß | 18 mm | |
| ISO-Empfindlichkeitsbereich | Auto. (ISO100 – 3200), Man. ISO100 ~ 16000 | |
| A/D-Wandlung / Signalverarbeitung | CMOS Exmor / BIONZ Prozessor | |
| ***
Aufnahme
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| Aufnahmeformate | JPEG (DCF2.0, Exif 2.3, DPOF), RAW (Sony ARW 2.2 Format), RAW + JPEG, 3D (MPO (MPF Extended Compliant)) | |
| Bildqualität | RAW, RAW+JPEG, JPEG Fine & JPEG Standard | |
| Bildgröße Seitenverhältnis 3:2 | L: 6000×4000 (24M), M: 4240×2832 (12M), S: 3008×2000 (6M) | |
| Bildgröße Panoramaaufnahme | 12,416 x 1,856 (23MP) / 8,192 x 1,856 (15MP) / 5.536×2160 (12MP) / 3.872×2.160 (8.4MP) | |
| HDR-Aufnahme | Aus / Auto Exposure (3 Bilder, Differenz Level wählbar: 1EV~6EV in 1EV Schritten) | |
| Dynamik Range Optimizer | Aus / Auto / Level 1-5 | |
| Rauschminderung | Langzeitrauschminderung: Ein/Aus, wählbar bei Verschlusszeiten von 1 s und länger, Hohe ISO-Rauschminderung: hoch, normal, gering, einstellbar | |
| Farbraum | sRGB, Adobe RGB | |
| Weißabgleich | Modi | Auto, Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Glühlampe, Leuchtstofflampe, Blitz, Benutzerdefiniert, Feinanpassung der Presets, Farbtemperatur von 2500~9900 K, mit 15 Schritten mit Magenta/Grün Kompensation) |
| Reihenaufnahme | nein | |
| Modi | Einzelbild, Serienbild, Selbstauslöser | |
| Bildfolge | Serienbildfolge pro Sek. | 10 Bilder/Sekunde (bei voller Auflösung) |
| Bildanzahl bei Serienbildfolge | JPEG (Fine): max. 17 Bilder, JPEG (Standard): max. 18 Bilder, RAW: 13 Bilder, RAW+JPEG: 11 Bilder | |
| PC-Fernsteuerung via USB | nein | |
| Selbstauslöser | ja (10 Sek. / 2 Sek. Vorlaufzeit) | |
| Selbstauslöser (fortlaufend) | ja (3 Bilder nach 10 Sek. / 5 Bilder nach 10 Sek.) | |
| Gesichtserkennung | ja (bis zu 8 Gesichtern) / Gesichtregistrierung | |
| Lächelerkennung / Empfindlichkeitseinstellung | ja (Selektion Erwachsene/Kinder) / ja (3 Stufen) | |
| Elektronische Korrektur von optischen Verzeichnungen | ja | |
| Bildeffekte | Spielzeugkamera, poppige Farben, Kontureneffekt (Farbe), Kontureneffekt (schwarz-weiß), Retrolook, High Key, Partielle Farbe (Rot), Partielle Farbe (Grün), Partielle Farbe (Blau), Partielle Farbe (Gelb), hoher Kontrast (schwarz-weiß), Miniature | |
| Kreativestile | Standard, Lebhaft, Neutral, Klar, Tiefe, Portrait, Landschaft, Sonnenuntergang, Hell, Herbststimmung, Abendszene, Schwarz-Weiß | |
| Weitere Ausstattungsmerkmale | RGB-Histogramm, Dynamikbereichsoptimierung (Aus, Auto, Level 1-5) | |
| Anpassungsmöglichkeiten bei Kreativstile | Kontrast (+/- 3 Schritten) / Sättigung (+/- 3 Schritten) / Schärfe (+/- 3 Schritten) | |
| ***
LCD-Monitor / Sucher
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| Typ (Sucher) | intern / extern | XGA OLED (1,3 cm (0,5″), 2.359.296 Punkten = 786.432 Bildelemente) / - |
| Bildfeld | ca. 100% (Vergrößerung: x 1.09 bei 50mm Objektiv unendlich) | |
| Dioptrien Anpassung / Helligkeitseinstellung | -4 bis +1dpi / Auto, manuell (3 Stufen) | |
| Augenabstand | ca. 23 mm vom Okular, ca. 21 mm vom Okularrahmen bei -1 Dioptrie | |
| Typ (Display) | 3 Zoll TFT-Monitor (7.5 cm) / Xtra Fine & TruBlack | |
| Anzahl der Punkte | 921.600 Punkte (640×480) / 307.200 Bildpunkte (RGB) | |
| Mechanik | Flexibel, 90 Grad nach oben, 45 Grad nach unten. | |
| Bildfeld | ca. 100% | |
| Grafische Benutzeroberfläche / Hilfefunktion | ja / ja | |
| Führungslinien (Gitter) | ja / digitale Wasserwaage | |
| Helligkeitsanpassung / Helligkeitssensor | Auto / Wählbar in +/- 2 Schritten & sonniges Wetter | |
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Live View
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| Sensortyp | Live View über CMOS Exmor Sensor (APS-C) | |
| Bildfeld | 100 % | |
| Führungslinien (Gitter) | ja | |
| Gesichterkennung / Lächelerkennung | ja / ja | |
| Digitale Vergrößerung | x1,1 – x10 (Digital Präzision) | |
| Funktionen | Bildanpassung in Echtzeit (Belichtungskorrektur, Weißabgleich, Kreativstilen), manuelle Tiefenschärfe Anpassung | |
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Belichtungssystem
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| Belichtungsmessung | Sensor | APS-C Sensor – 1200 Zonen |
| Empfindlichkeitsbereich | 0EV– 20EV (bei ISO 100 und Objektiv mit F2.8)) | |
| Modi | Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung | |
| Belichtung | Modi | AUTO, Programm Auto, iAuto, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Schwenkpanorama (2D, 3D), Manuell, Anti Bewegungsunschärfe, Szenenwahl (Porträt, Landschaft, Sport, Makro, Sonnenuntergang, Nachtporträt, Abendszene, Handgehaltene Abendszene) |
| Belichtungskorrektur | +/- 5 EV (in 1/3EV Schritten) | |
| Belichtungsreihen | 3 Serien- oder Einzelaufnahmen, in 0,3 oder 0,7 EV-Schritten | |
| ***
Verschluss
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| Typ | Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss | |
| Verschluss | Verschlusszeitenbereich | 1/4000 bis 30 s, Bulb |
| Blitzsynchronisationszeit | 1/160 s | |
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Autofokussystem
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| Typ | Kontrast AF System | |
| Anzahl der Fokuspunkte | 25 Fokuspunkte | |
| Empfindlichkeitsbereich | 0EV– 20EV (bei ISO 100 und Objektiv mit F2.8)) | |
| Fokusmodi | Automatischer-AF, Kontinuierlicher-AF, Einzelbild-AF, Manuelle Fokussierung, DMF (Direkt Manuell Fokus),Tracking Fokus | |
| Autofokusbereiche | Großes Fokusfeld (Auto, 25 Punkte), Spot und Center Fokus | |
| Funktionen | AF-Hilfslicht (LED Reichweite: ca. 0.3 – 4 m bei SEL16F28 /0.5 – 3 m bei SEL1855) | |
| Fokussierhilfe (Peaking) | ja (Wählbar in 3 Stufen: hoch, mittel, gering / gelb, rot & weiß) | |
| Assistent zur manuellen Fokussierung | ja (5,9 und 11,7fache Vergrößerung) | |
| ***
Blitz / Funktionen
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| Intern / Extern | ja / Auto-Look Zubehörschuh für Sony Systemblitze | |
| Leitzahl | 6 (in Metern bei ISO 100) | |
| Ausleuchtwinkel | Bis 18 mm Brennweite | |
| Blitzbelichtungsmessung | TTL-Vorblitzmessung | |
| Blitzbelichtungskorrektur | +/- 3 EV, anpassbar in Schritten von 0,3 EV | |
| Blitzmodi | Automatisch, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation, Rote-Augen-Reduktion, | |
| Blitzsynchronzeit | 1/160s | |
| Aufladezeit | ca. 4 s | |
| ***
Video / Wiedergabe Funktionen
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| Standard Video Aufnahme Funktion | 640×480, 25 Bilder/Sek. (3Mbit, MPEG4) | |
| HD-Video Aufnahme (MPEG4, AVC) | 1440×1080 (12Mbit, 25 Bilder/Sek.) | |
| HD-Video Aufnahme (AVCHD Ver. 2.0) | 1920×1080 (28Mbit/50p) / 1920×1080 (24Mbit oder 17Mbit/25p) / 1920×1080 (24Mbit oder 17Mbit/50i) | |
| Video Aufnahme mit Ton / integrierter Mini Lautsprecher | ja (intern (Stereo) & optional ECM-SST1) / * (Mono mit Lautstärkeregelung – 8 Stufen) | |
| Maximale Aufzeichnungsdauer pro Clip(1) | 29 Minuten (Begrenzung bei 2GB/FAT32), Temperaturabhängig (20~40° C) | |
| Video Ausgangsformat / Audio Format | PAL / Dolby Digital AC3 / MPEG4 AAC-LC (Stereo) | |
| Video-und Foto-Wiedergabe | ja / ja | |
| Histogramm | ja (RGB & Lichter-/ Schattenwarnung) | |
| Indexansicht / Bildvergößerung | 6, 12 / 16,7x (L), 11,8x (M), 8,3x (S), 25,6x (Panorama STD), 38,8x (Panorama WIDE) | |
| Diaschau / Bilddrehung / Panorama Scroll Funktion | ja (ohne Ton) / ja | |
| ***
Speichermedien / Funktionen
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| CompactFlash | nein | |
| Microdrive | nein | |
| SD-Karte | ja (mini SD / mini SDHC) / micro SD und micro SDHC über Adapter / SDXC | |
| Memory Stick Pro Duo / Memory Stick PRO-HG Duo | ja / ja | |
| Empfohlene Speicherkarten | MS = HX & Mark 2 / SD = Class 4 und höher | |
| Dateisystem | FAT 12/16/32 | |
| Sichern / Löschen | ja / ja | |
| Anlegen und Löschen von Ordnern | ja | |
| ***
Anschlüsse
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| USB-Anschluss | USB 2.0 (Hi-Speed), Massenspeicher (PC) / PTP (PictBridge) | |
| HDMI Ausgang | ja (Typ C, Bravia Sync & Photo TV HD kompatibel) | |
| Zubehör Anschluß | - | |
| Mikrofonanschluss | ja | |
| Fernauslöser Anschluss / Netzteil-Anschluss | nein / ja (optional AC-PW20) | |
| IR-Empfänger | ja ( über optional erhältliche Fernbedienung RMT-DSLR1) | |
| Anschluss Sony α Systemblitze (optional) möglich | ja (Auto-Lock Zubehörschuh) | |
| Blitzsynchronanschlußbuchse | nein | |
| ***
Allgemeine Daten
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| Gewicht | ca. 291 g (ohne Akkus und Speicherkarte / ca. 350 g mit Akku | |
| Abmessungen | ca. 119,9 x 66,9 x 42,6 mm (L x H x T, ohne vorstehende Bauteile) | |
| Betriebstemperatur | 0 – 40 °C | |
| Spannungsversorgung | 7.2 Volt (Akku) / 7.6 Volt (optionales Netzteil: AC-PW20) | |
| Gehäuse | Metall / Magnesuim | |
| Abschaltautomatik | ja (10 Sek., 20 Sek., 1 Min., 5 Min., 30 Min.) | |
| Akkukapazität (Stamina) | ca. 430 Bilder / 100 Minuten (CIPA-Standard) bei LC-Display Betrieb (1920×1080/17Mbit) | |
| Betriebssystem | Microsoft Windows XP* (SP3) 32bit System
Windows Vista* (SP2) 32bit System Windows 7 (SP1) 32bit System Mac OS X (nicht für Picture Motion Browser) (v10.3, v10.4, v10.5 , 10.6 oder neuer). * 64Bit Systeme und Starter Editions werden nicht unterstützt |
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Die offizielle Pressemitteilung von Sony zur neuen Sony NEX-7:
Schnell, kompakt und schön: Die neue spiegellose Systemkamera NEX-7 von Sony
Kompakte Maße, riesige Leistung – das Top-Modell der NEX-Serie überrascht mit einer Ausstattung wie die ganz Großen: Ein neuer Exmor APS-C HD CMOS Bildsensor ermöglicht brillante Aufnahmen mit effektiv 24,3 Megapixel Auflösung. Im Zusammenspiel mit dem verbesserten Bildprozessor erzielt die NEX-7 außerdem neue Geschwindigkeitsrekorde bei der Bildverarbeitung. Als erste Kompaktkamera der Welt verfügt sie über einen XGA OLED Sucher, der Videos und Fotos kontrastreich und detailgenau wiedergibt. Auch Filmer dürfen begeistert sein: Videos nimmt die NEX-7 in Full HD und im 50p Modus auf. Das neue Bedienkonzept mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten und ein integrierter Blitz runden die hochwertige Ausstattung ab.
Berlin, 24. August 2011. Die ultra-kompakte NEX-7 glänzt mit einer brillanten Bildqualität und einer Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt. Der neue Star der NEX-Serie begeistert anspruchsvolle Fotografen, die größten Wert auf Mobilität und Kompaktheit legen, dabei jedoch nicht auf Leistungsstärke und Flexibilität verzichten wollen. So ist das Kameragehäuse der NEX-7 aus einer Magnesium-Legierung gefertigt, die sowohl für Stabilität als auch Leichtigkeit sorgt – ohne Objektiv wiegt die Kamera nur 291 Gramm.
Klein aber oho: Sensor und Prozessor vom Allerfeinsten
Ein neu entwickelter Exmor APS-C HD CMOS-Sensor steigert in Zusammenspiel mit dem BIONZ Bildprozessor die Leistung der NEX-7 maßgeblich. Die Vorteile einer schnellen Bildverarbeitung liegen auf der Hand: makellose Fotos und Videos sowie ein extrem reduziertes Bildrauschen. Aus der leistungsstarken Kombination resultiert auch die hohe Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis 16.000.
Der Tempozuwachs ermöglicht zudem eine extrem kurze Auslöseverzögerung von nur 0,02 Sekunden. Damit ist die NEX-7 gemeinsam mit der NEX-5N die weltweit schnellste Kamera mit Wechselobjektiv.
Auch die Serienbild-Funktion profitiert von der schnellen Signalverarbeitung – die NEX-7 nimmt bis zu zehn Bilder pro Sekunde auf. So schnell ist keine andere spiegellose Kamera mit Wechseloptik. Beeindruckend präzise arbeitet auch der Autofokus mit Nachführ-Funktion: Er gewährleistet das extrem schnelle Scharfstellen von beweglichen Motiven bei der Foto- und Videoaufnahme.
Alles im Blick: Elektronischer Sucher und klappbares LC-Display
Als erste spiegellose Systemkamera der Welt verfügt die NEX-7 über einen XGA OLED-TruFinder™ mit einer Auflösung von 1024 x 768 (RGB). Der elektronische Sucher garantiert ein helles und detailgenaues Bild des Motivs und glänzt mit hohen Kontrasten. Sein Bildausschnitt kann einem Vergleich mit dem optischen Sucher einer Spiegelreflexkamera jederzeit standhalten. Um die Kamera exakt zu positionieren, lassen sich ein Gitter-Hilfsrahmen und eine Horizontal-Anzeige (digitale Wasserwaage) einblenden.
Die gespeicherten Aufnahmen können auf dem 7,5 Zentimeter (drei Zoll) großen LCD-Monitor betrachtet werden, der sich um 90 Grad nach oben und um 45 Grad nach unten klappen lässt. Seine bewährte TruBlack-Technologie bürgt für Detailtreue, Kontraststärke und Reflexionsarmut.
Filmen für Enthusiasten: Videos im AVCHD 2.0 und 50p Format
Die neue NEX-7 begeistert auch Hobbyfilmer: Sie zeichnet Videos in Full HD und im neuen AVCHD Format Version 2.0 auf. Letzteres ermöglicht die Filmaufnahme mit 50 oder 25 Vollbildern pro Sekunde (50p und 25p), wodurch auch bei bewegten Motiven extrem scharfe Videoaufnahmen gelingen.
Besonders hilfreich ist hier der schnelle Autofokus mit Nachführ-Funktion. Dank „Object Tracking“ wird ein extrem schnelles Scharfstellen auch von beweglichen Motiven gewährleistet. Darüber hinaus ist bei der NEX-7 im Filmmodus auch die manuelle Fokussierung möglich. Der Ton wird in Stereo aufgezeichnet.
Alles im Griff: TRI-NAVI Kontrollsystem und neue Bildeffekte
Eine schnelle Bedienung der NEX-7 bewirkt insbesondere das neue TRI-NAVI Kontrollsystem der Kamera: Zwei Einstellknöpfe auf der Kamera und ein Kontrollrad vereinen sich zu einer intuitiv beherrschbaren Steuereinheit, über die sich umfangreiche Einstelloptionen anwählen und kontrollieren lassen. So können anspruchsvolle Fotografen und Hobbyfotografen gleichermaßen die kreativen Gestaltungsoptionen der NEX-7 schnell und einfach ausschöpfen.
Typisch für die neuen Kameras der NEX-Reihe sind auch die vielfältigen Bildeffekte, die eine Bearbeitung nach der Aufnahme am PC überflüssig machen. Wie bei der NEX-5N stehen bei der NEX-7 elf Bildeffekte mit 15 Varianten zur Verfügung. Dazu zählen der HDR-Gemäldemodus und der Miniatureffekt. Bekannte Anwendungen wie der Schwenkpanorama-Modus, wahlweise in 2D oder 3D, sind ebenfalls verfügbar.
Flexibilität auf Wunsch: Neue Optiken und praktisches Zubehör
Die NEX-7 bietet anspruchsvollen Fotografen einen zusätzlichen Anschluss für Zubehör. So lassen sich zum Beispiel die Blitzgeräte HVL-F58AM, F43AM, F20AM und das Makro-Blitzsystem HVL-MT24AM mit der Kamera verwenden. Auch das zusätzliche LC-Display CLM-V55 kann hier angebracht werden.
Zusätzlich erweitern drei neue Objektive das umfangreiche Angebot an Wechseloptiken: Ein lichtstarkes Carl Zeiss Objektiv mit einer Brennweite von 24 Millimetern (F1,8), eine neue Telezoom-Optik mit einer Brennweite von 55 bis 210 Millimetern (F4.5-6.3) und ein Porträt-Objektiv (50 Millimeter, F18).
Eine weitere Neuheit ist der weltweit erste Adapter mit integriertem lichtdurchlässigem Spiegel. Über den LA-EA2 lassen sich alle A-Mount Optiken mit den NEX-Modellen kombinieren und mit präzisem Autofokus nutzen.
Unverbindliche Preisempfehlungen und Verfügbarkeiten
NEX-7 Body: 1.199,00 Euro
NEX-7K mit SEL1855: 1349,00
Verfügbarkeit: ab November 2011 im Foto-Fachhandel und Amazon
Unverbindliche Preisempfehlungen optionales Zubehör
“Quick Shift Bounce”-Systemblitzgerät HVL-F58: 619,00 Euro
Externes Systemblitzgerät HVL-F43AM: 359,00 Euro
Starter-Kit mit Zubehör (Tasche, Akku, Filter) ACC-FW1E: 100,00 Euro
Universaltasche für das NEX-System LCS-EMF: 34,99 Euro
Verfügbarkeit: ab September 2011
Objektiv-Adapter mit SLT-Technologie LA-EA2: 399,00 EuroVerfügbarkeit: ab Oktober 2011
Hochwertige NEX-7 Body-Systemtasche LCS-EL7: 229,00 EuroSchultergurt für NEX-7 STP-XH70: 79,00 Euro
Telezoom-Objektiv SEL-55210: 349,00 Euro
Sonnar T* Objektiv von Carl Zeiss SEL-24F18Z: 999,00 Euro
Verfügbarkeit: ab November 2011
Porträt-Objektiv SEL-50F18: 299,00 EuroVerfügbarkeit: ab Dezember 2011










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